Folge 15 – Wie wird Technologie zum Treiber einer zukunftsfähigen Logistik, Wolfgang Schmid?
Shownotes
Wolfgang Schmid, Head of Central Region (DACH + Nordics) bei Webfleet, gibt Einblicke in die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen der Logistikbranche. Im Gespräch mit Katharina Van Meenen-Röhrig geht es unter anderem um:
- Digitale Technologien in der Logistik
- Sicherheit im Fahreralltag
- Arbeitsbedingungen in der Logistik
- Attraktivität des Fahrerberufs
- Frauen in der Logistik
- Software als Unterstützung
Host: Katharina Van Meenen-Röhrig
Gast: Wolfgang Schmid
Redaktion & Produktion: Dustin Dion
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Transkript anzeigen
00:00:03: Working Beyond Nine to Five, der Podcast in dem sich alles um Visionen für die Arbeitswelt der Zukunft dreht.
00:00:09: Mein Name ist Katharina van Menen-Röhrig.
00:00:11: mit meinen Gästen spreche ich über den neusten Trends und Entwicklungen im Bereich Human Resources.
00:00:16: Wir erforschen die spannenden Chancen, die sich durch innovative Arbeitsmodelle moderne Arbeitsumgebungen und leistungsstarke Softwarelösung ergeben.
00:00:25: Und los geht's!
00:00:26: Let´s design the future of work.
00:00:33: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres GeForce Podcast Working Beyond Nine to Five.
00:00:39: Heute geht es um eine Branche, die unser Alltag kaum funktionieren würde – über die wir trotzdem selten bewusst nachdenken!
00:00:47: die Logistik.
00:00:48: Jeden Tag werden Waren transportiert, Touren geplant und Lieferketten gesteuert.
00:00:53: Gleichzeitig aber verändert sich die Branche gerade stark – Digitalisierung, neue Technologien und auch der Fachkraftemangel stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen.
00:01:03: Mein heutiger Gast kennt diese Entwicklungen sehr gut!
00:01:06: Wolfgang Schmidt ist Head of Central Region, Dach- und Nordics bei Webfleet.
00:01:10: Und beschäftigt dich seit vielen Jahren mit Themen rund um Flottenmanagement, Mobilität und datenbasierte Entscheidungen in der Logistik.
00:01:19: Schön dass du da bist lieber Wolfgang.
00:01:21: stelle dich doch bitte gerne einmal noch selber vor.
00:01:24: Hallo Katharina!
00:01:25: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:27: ja um meinen Hintergrund zu verstehen ganz kurz divita Ich bin ursprünglich ausgebildeter BWLer.
00:01:39: Bin über die Softwareentwicklung in den Logistikbereich gekommen, habe also getransporten Management-Systeme am Anfang programmiert dann irgendwo über Projektleitung ein kleines mittelständisches Softwarehaus gehabt und von dort aus zu TomTom Telematics in den Vertrieb gewechselt.
00:01:59: TomTom Telematics wurde dann irgendwann von Bridgestone gekauft.
00:02:03: Meine Titel im Unternehmen haben sich das ein oder andere Mal geändert und so bin ich jetzt eben halt zuständig für die Bereiche Sales, Customer Support, Customer Success Management, Fulfillment & Services Marketing in der genannten Region.
00:02:22: Da ich aber auch davon ausgehe, dass jetzt nicht alle Zuhörer unbedingt gleich sagen so hey Webfleet ja toll habe ich schon ganz oft gehört weiß ich genau was man damit anfangen soll.
00:02:32: Ich würde uns weitreichend als IoT im Fahrzeugbereich bezeichnen und nachdem das wahrscheinlich wieder viel zu sehr nach Schlagworten klingt, würde ich sagen wir versuchen für unsere Kunden die Entscheidungen im Flottenbereich zu vereinfachen, indem wir die Flottendaten so aufbereiten, dass eben bessere Entscheidungen für die Menschen, für die Unternehmen und dann nicht zutuletzt auch für den Planeten getroffen worden
00:03:02: können.
00:03:04: Super, ich glaube damit haben wir schon mal einen kleinen Einblick gewonnen.
00:03:07: Bevor wir jetzt tiefer einsteigen in das was du da genau machst vielleicht nochmal allgemein... Was macht die Logistikbranche für dich spannend aber auch besonders?
00:03:21: Ich würde sagen Flexibilität und Komplexität.
00:03:24: Aber andererseits wenn ich das so sage dann denke ich auch dass man sich in jedem Bereich wo man sich tief genug eingrebt würde man das wahrscheinlich auch für den jenweiligen Bereich sagen.
00:03:35: Also möchte ich gar nicht diese Besonderheit jetzt logistiker rausstellen und sagen hey, das ist toller wie alles andere sondern hat es tatsächlich.
00:03:44: nur wenn man tief genug drinsteckt dann stellt man fest was da eben halt alles mit dran hängt.
00:03:49: und wenn wir die Zuhörer heute ein klein bisschen in die Richtung mitnehmen können dann glaube ich lässt sichs besser verstehen.
00:03:56: Wenn man jetzt aus der Adler-Perspektive draufblickt, viele denken natürlich sofort an das Stichwort Transport.
00:04:03: Was gehört für dich?
00:04:04: Du hast gerade gesagt da hängt so viel dran.
00:04:06: was gehört alles mit dazu wenn wir es wirklich mal im Groben zusammenfassen würden.
00:04:12: Ich glaube es ist für die Zuhörer am Einfachsten wenn sie sich vorstellen wie Sie tatsächlich den Ablauf haben weiß ich nicht, was über einen der großen Versandhändler eben hat bestellen und das dann halt ja mittracken.
00:04:27: Das heißt der Auftrag irgendwo hin, er trifft dort ein, dann bekommt man die Mitteilung dass es irgendwo im Lager kommissioniert worden ist, dann kriegt man vielleicht unterschiedliche Statusmeldungen vom Transport je nachdem wie lang diese Transportkette ist von unterschiedlichen Stellen.
00:04:44: und wenn wir all das genauer mal etwas beleuchtet Es ist eigentlich schon fast ein kleines Wunder, dass am nächsten Tag das Paket vor der Tür liegen kann.
00:04:57: Das passiert ja in sehr vielen Bereichen.
00:05:00: da nur so was dort die einzelnen Hörerinnen genauer mitverfolgen können.
00:05:07: Wenn man sich's im Supermarkt vorstellt, dass dort eben halt die Lieferung ankommt wie frisch dort viele Sachen sein müssen und wenn wir den Bereich größer dann eben halt an Logistik umfasst, dann geht es eben nicht nur um die Wahnsendungen sondern logistik ist dann tatsächlich eben halt auch der Pizza Brote der dann eben hat am Abend nochmal das Essen vorbeibringt.
00:05:27: Auch daraus bekommt man dann so einen gewissen Überblick, wie breit der Bereich tatsächlich ist.
00:05:35: Ja das glaube ich!
00:05:37: Du hattest eben auch gerade schon gesagt Man bekommt Meldungen.
00:05:40: Das heißt das Thema Digitalisierung spielt natürlich in dieser Branche wahrscheinlich eine riesige Rolle.
00:05:46: Aber welche Herausforderung?
00:05:48: Du bist täglich im Kundenkontakt Nennen dir deine Kunden besonders aktuell in diese Branche.
00:05:56: Aktuell muss man vielleicht gerade auch bei einem Podcast dazu sagen, dass wir jetzt Mitte April sechsundzwanzig aufnehmen.
00:06:02: Ja weil vielleicht wäre das ja dann wenn das irgendwie in dem Jahr jemand hört dann schon wieder ganz anders.
00:06:07: Momentan ist es natürlich Treibstoffkosten.
00:06:09: Das ist so dominant, dass man alles andere wäre an der Stelle momentan nicht gerecht ist dann immer zu sagen.
00:06:19: Hätten wir weiß ich nicht vor zwei Monaten drei Monaten aufgenommen, wäre wahrscheinlich und jetzt eben auch gerade vor dem Hintergrund dieses Posttas als wäre wahrscheinlich die Vaterfachkräfte nochmal zentraler ein Thema gewesen bewegt sich so ein bisschen in den Wellen.
00:06:40: Mal ist mehr, mal weniger, mal dominiert ein anderes Thema wie jetzt immer gerade Kraftstoff etwas mehr.
00:06:45: aber wenn wir wirklich über den längeren Zeitraum dann eben mal gucken, dann wissen wir dass man dort eben halt auf dem Problem zu laufen das wir versuchen mit Digitalisierung einzugrenzen Aber auch letztendlich noch nicht gewonnen haben.
00:07:00: ja also ich würde sagen wir halten momentan unentschieden es funktioniert weiterhin Wir haben noch nicht gewonnen damit.
00:07:09: Jetzt hattest du gerade auch das Thema Kraftstoff natürlich genannt, also das Thema Kostendruck ist sicherlich ein ganz erhebliches.
00:07:19: Ich glaube die Logistikbranche gilt generell als eine Branche mit... oder wo das Thema Zeit und Kostendruck eben eine sehr zentrale Rolle spielt.
00:07:29: Welche Veränderungen haben sich da, wenn du jetzt – du hast gerade gesagt, du hast dreißig Jahre Erfahrung also eine wahnsinnig lange Zeitspannung aber vielleicht mal auch die letzten zehn Jahre zurückblicken?
00:07:38: Welche veränderungen hat sich in den letzten Jahren besonders stark bemerkbar gemacht?
00:07:44: Das ist natürlich der Blick ein bisschen eingefärbt, weil ich aus dem Bereich IoT komme und von daher ist es aus meiner Sicht tatsächlich zunehmende Digitalisierung.
00:07:56: Aber dann nochmal auf das Thema Fahrermangel zu kommen – das wurde in den letzten zehn Jahren schon deutlich mehr.
00:08:04: Zum Glück auch die Wertschätzung damit für die Fahrerinnen und Fahrer verbunden ist.
00:08:10: Als ich angefangen habe und mal Telematiksysteme eingeführt, dann waren die im Prinzip dazu wissen wo denn eben halt der Fahrer ist.
00:08:18: Und einen Punkt auf der Karte zu haben in irgendeiner Form.
00:08:23: Ja da war der Fahrerin jetzt gerade auf Langstrecke.
00:08:26: War es der oder die?
00:08:27: ... den ganzen Tag aus dem Fenster guckt und vor ihrem Bett sitzt.
00:08:32: Und das ist tatsächlich jetzt in der Wertschätzung auch als Botschafter fürs Unternehmen, zumindest auch in meiner Wahrnehmung deutlich.
00:08:39: auf einem aufsteigenden Ast heißt nicht dass wir schon knapp unter der Decke wären.
00:08:43: aber wenn man wirklich so oft die Entwicklung in dieser Zeit zurückguckt dann glaube ich, dass wir da zumindest auf einem guten Weg sind.
00:08:51: Wo steht deiner Meinung nach oder deine Erfahrung nach?
00:08:57: Die Branche oder auch Logistikunternehmen, mit denen du täglich zu tun hast beim Thema Digitalisierung.
00:09:03: Wie weit ist diese Branche?
00:09:06: Oh Gott, das ist ganz schwer zu sagen für die Bräuche.
00:09:08: Weil die Bandbreite wirklich extrem ist.
00:09:11: Das heißt also wir treffen auf Kunden für die es wenn sie im Fahrzeug dann einen Flachbrief drucken können Dann ist das im Prinzip für die im Augenblick des obere Ende der Digitalisierung.
00:09:24: Wir haben aber zum anderen auch Kunden bei denen wirklich schon sehr viel KI im Einsatz ist.
00:09:32: Also die Bandbreite ist sehr, sehr groß.
00:09:34: Macht es aber auch gerade für uns weil wir die Leute ja in diesem Bereich ein Stückchen mitnehmen wollen.
00:09:39: Spannend dann eben halt zu sagen habt jetzt keine Angst in irgendeiner Form irgendwas verpasst zu haben sondern wir nehmen euch an der Stelle mit wo ihr gerade seid und versuchen dann eben mal die nächsten Schritte mit euch zu gehen ohne jetzt irgendjemand zu überfordern sozusagen hey wir versuchen sie jetzt dann eben von von null auf hundert in einem Sprung.
00:09:59: Ich glaube, dass das mit das Wichtigste ist die Leute eben so entsprechend mitzunehmen.
00:10:03: Zu gucken wo sind sie und was passiert als nächstes?
00:10:07: Und wenn man sich da entsprechend halt dann mit den Leuten auch auf diesen Weg begeben kann und dann tatsächlich vorwärts kommt, dann lässt es doch für beide Seiten sehr gewinnbringend.
00:10:18: Ja, ich glaube das ist bei allen Unternehmen die mit Digitalisierung arbeiten immer so.
00:10:22: Du musst den Kunden immer dort abholen wo er gerade steht und da ist nun mal eine sehr weite Bandbreite gegeben.
00:10:28: aber was sind so konkrete Ansatzpunkte?
00:10:30: Wo kann die Digitalisierung bei deinen Kunden konkrete Probleme lösen?
00:10:39: Das könnte jetzt der Anfang für einen stundenlangen Monolog sein weil tatsächlich auch die Lösungsbreite so groß ist.
00:10:47: irgendwie vor zwanzig Jahren war es der Punkt auf der Karte, der auch so ein bisschen für das ich glaube schlechte Image der Lösungen dann im Markt gesorgt hat.
00:10:57: Mittlerweile sind wir aus den Fahrzeugen und aus der Logistik gar nicht mehr wegzudenken.
00:11:04: Und wenn man's eben halt ein bisschen breiter greift, dann gehts eigentlich immer um die Bereiche Sicherheit Nachhaltigkeit Produktivität und Einhaltung von Vorschriften.
00:11:16: Was bei dem einzelnen Unternehmen jetzt dann tatsächlich eben hat, den den Ausschlag gibt es sich mit so einer Lösung zu beschäftigen.
00:11:23: Das ist wieder sehr unterschiedlich und sehr individuell.
00:11:26: aber ich glaube dass wir auch wenn man ein bisschen uns an der eigenen Nase packen, dann glaube ich das wir schon als Industrie etwas zu lang rein diese Produktivitätssteigerung vor uns hergetragen haben.
00:11:41: Ja, die Aussagen so es geht dann eben hat einen Auftrag mehr.
00:11:45: mittlerweile glaube ich wenn wir wieder auf New Work kommen dann glaube ich dass sich mittlerweile eben halt dann den besseren Fahrer die bessere Fahrerin dann bekommen wenn nicht vielleicht gerade nicht mehr die Zeit nutze, um einen weiteren Auftrag zu machen.
00:12:01: Sondern vielleicht auch den Leuten sagt gut das war es dann eben halt für heute.
00:12:05: jetzt seid ihr mal zehn Minuten früher dahin bei der Familie und habt weniger Stress im Stau zu stehen weil wir euch entsprechend digital unterstützen können und so im Prinzip auch den Arbeitsplatz immer etwas attraktiver gestalten können.
00:12:19: Ja, du sprach grad davon den besten Fahrrad zu bekommen und ich kann mir vorstellen manchmal ist es vielleicht generell überhaupt schwierig schon mal Fahrradzubekommen.
00:12:26: also Stichwort Fachkräftemangel als hattest Du Eingangs eben auch schonmal erwähnt.
00:12:31: Ist sicherlich ein großes Thema.
00:12:33: wo hilft die Digitalisierung konkret bei dieser Problematik in der Logistik?
00:12:40: Ich glaube erstmal können wir viele Tätigkeiten eben halt wegnehmen die die entsprechenden Mitarbeiter gar nicht machen wollen.
00:12:48: Also kein Fahrer, keine Fahrerin wird oder ergreift den Beruf weil er oder sie der Meinung ist die weltbesten Frachtbriefe auszufüllen.
00:13:00: Sondern die Leute wollen dann immer entsprechend fahren.
00:13:05: Wenn man das stressfreier gestalten kann und sicherer gestalten Kann Dann ich glaube dass gerade zum Beispiel immer dieser Anspruch auf Sicherheit.
00:13:16: Beide sitzen jetzt schön im Büro und für uns ist Sicherheit nicht das ganz große Thema.
00:13:21: Vielleicht ein C am Schreibtisch anhauen, aber das war es dann im Prinzip auch schon.
00:13:24: Wenn man das auf dem Verkehr nach außen zieht, dann ist der Anspruch möglich doch eben wieder gesund nach Hause zu kommen.
00:13:32: Das ist ja sehr grundlegend!
00:13:36: In jedem dieser Bereiche kann man im Prinzip mit Digitalisierung und mit Software reingehen.
00:13:41: Das fängt dann bei der Auftragsübermittlung an oder schon mal allein, bei der Unterstützung.
00:13:47: auch großes Thema bei uns Predictive Maintenance.
00:13:50: Also ist das Fahrzeug bereit zu fahren?
00:13:55: oder muss ich mich da nochmal in irgendeiner Form dann immer drum kümmern.
00:13:58: Habe ich Ausfallzeiten, kann nicht meinen Job den ich machen möchte so stressfrei wie möglich dann eben mal machen und da gibt es sehr viele Ansatzpunkte das geht dabei los umwege dann zu vermeiden.
00:14:13: Das kann aber auch sein dass sich an der B- oder Endladesstelle schon so angemeldet werde Ja, im Idealfall alle auf mich warten.
00:14:22: Alle schon an der Rampel stehen und ich eben halt jetzt nicht nochmal irgendwo selber Wartezeiten habe bei denen ich dann auch gefühlt unproduktiv immer bin.
00:14:31: Und von dem her glaube ich schon dass wir mit ganz ganz vielen Stellschrauben in sehr unterschiedlichen Richtungen alle grob aus diesen vier Bereichen die ich genannt hab das wir da sehr stark unterstützen können und eben hat jetzt nicht nur fürs Unternehmen da sind sondern eben tatsächlich auch für den für den entsprechenden Fahrer, für die entsprechende Fahrerin.
00:14:53: Das geht bis hin jetzt eben zu Videotelematik um auch mal nachzuweisen dass man an einem Unfall dann immer nicht schuld war.
00:14:59: Also wie gesagt ganz große Breite und alles im Hinblick auf eine solche Technologie so einsetzen das hat den Menschen hilft oder die Menschen das Gefühl haben für die Technologie da zu sein.
00:15:12: Dann ist auch die Akzeptanz entsprechend
00:15:13: da.
00:15:15: Ja, ich stelle mir es auch wirklich so vor.
00:15:17: Es ist ja glaube ich auch wenn man in dieser Branche arbeiten sehr herausfordernd und anstrengend und damit natürlich auch vermutlich sehr schwierig Ja, Leute dafür zu begeistern vielleicht erst mal diesen Weg auch zu gehen in die Logistik wirklich auch selber vielleicht Fahrer zu werden.
00:15:36: Kannst du da nochmal ein paar Beispiele nennen was in den letzten zehn Jahren dazu geführt hat?
00:15:40: Wirklich konkret dass es wirklich auch leichter wird für die Leute und attraktiver wird.
00:15:47: Also ich mache es an einem ganz konkreten Beispiel fest wir bieten Secure Parking mittlerweile an als Dienst, als einen unserer Dienste in Zusammenarbeit mit Bosch.
00:16:01: Wenn du dir vorstattest insbesondere auch als Frau dir vorstellst in den Beruf Fahrerinnen dann immer zu wechseln und du wirst mit Sicherheit auch öfters mal dann eben halt im Außendienst unterwegs sein und du guckst dir nachts Autobahnparkplätze an.
00:16:16: Im möglichen eben nicht in irgendeiner Form schon einer Raststätte dran sondern eben die irgendwo links der Wallachai Dann möchte ich nicht, dass meine Frau dort in ihrem Lkw dann immer pennen muss.
00:16:29: Ja?
00:16:29: Das klingt Spaßbefreit!
00:16:32: Wenn ich dort dann eben einen Parkplatz buchen kann, wo ich weiß der ist eingezäunt.
00:16:37: Es gibt die entsprechenden sanitären Anlagen und Ähnliches Dann kann ich das Berufsbild an der Stelle einfach auch attraktiver machen.
00:16:45: Und gerade eben halt zum Beispiel für Frauen und wir haben aus meiner Sicht viel zu wenig Frauen im Logistik Kann ich es dann eben attraktiv und sicherer machen auch auf dem Weg.
00:16:57: dann eben hat dem begegnen, dass ich sage.
00:16:59: Ich habe jetzt nicht mehr wie vor, weiß ich nicht, dreißig Jahren die ganzen Werbpflichtigen, die einen Führer oder die frohe anderen Führerschein zu machen und irgendwann Fahrer worden sind.
00:17:10: Da muss man tatsächlich als Logistik-Unternehmen sagen so was kann ich denn mittlerweile anbieten?
00:17:18: Das war jetzt nur eines der Beispiele, wo man sagen kann okay man kann dort was tun wenn wir auch da nochmal auf den digitalen Anteil dann eben halt reinblicken.
00:17:27: Dann wört ich das natürlich eben halt.
00:17:30: also diese Parkplatz Suche nicht nur danach ausrichten dass es dort eine tolle Dusche gibt sondern eben halt auch.
00:17:36: wie passt zu den Lenk- und Ruhezeiten.
00:17:38: Wie gestaltig es hat, optimal nehmen den Stress vom Fahrer von der Fahrerin weg die letzten zwanzig Minuten der Lenk- und Ruhezeiten dann mit Parkplatzsuche zu verbinden.
00:17:51: Sondern Buch eben halt schon aus der Zentrale das Fahrzeug kommt dort an Das Kennzeichen wird erkannt Die Schranke geht auf.
00:17:58: Ich gehe rein.
00:17:59: ich weiß ich hab da jetzt Zeit um meine Prosenzeit zu verbringen.
00:18:04: Ich stehe nicht irgendwo sondern ich habe immer ein bisschen Infrastruktur außen rum Und da kann es auch schon helfen, dann eben halt einen WLAN Zugang zu haben und so wissen.
00:18:14: Ich kann mich nachts ruhig hinlegen weil eben hat auch dieser Parkplatz entsprechend bewacht wird und jetzt nicht irgendwer ums Auto rumschlägt der da einfach nach hinten gehört.
00:18:24: Ja ganz wichtiger Punkt glaube ich ist das so dass der Frauenanteil in den letzten zehn Jahren gestiegen ist?
00:18:30: In der Branche aufgrund solcher Maßnahmen?
00:18:34: Ich glaub wir sind erst dran.
00:18:35: also ich kenne ein paar wirklich herausragende Fahrerinnen.
00:18:41: Wir haben, weiß ich nicht vor... Da habe ich jetzt keine Daten da.
00:18:45: Ich meine vor fünf sechs Jahren oder sowas haben wir einen Driver of the Year Award gemacht und den hat eine Frau gewonnen.
00:18:55: Das ist cool!
00:18:57: Ja?
00:18:59: Sehr sehr überzeugte Fahrerin, falls es hört, grüße ich raus und wir haben schon fünf Minuten nicht mehr telefoniert aber auch so mit, mit so viel Herzblut im Prinzip dahinter und ohne jetzt zuviel zu erzählen.
00:19:13: Ich glaube sie war davor OP-Krankenschwester oder sowas.
00:19:18: Also ich hätte sonst nichts machen können und bin jetzt dann immer Alkawefahrern geworden sondern wirklich aus Überzeugung, aus Spaß an dem Job den dann eben halt auch so gut gemacht dass sie mittlerweile ist ich glaube die Trainerin für Fahrer also von dem her Ich habe keine Statistik da, um zu sagen wie viel ist der Anteil gestiegen und ich möchte jetzt auch nicht aufs Fun-Send, auf Trucker Babes oder sonst irgendwas raus.
00:19:48: Ich würde mal sagen, die Wahrnehmung dafür ist zumindest dann eben halt da.
00:19:52: Und insbesondere auch die Bedürfnisse von Frauen werden an der Stelle deutlich besser gehört wie das in der Vergangenheit war.
00:20:01: Insgesamt glaube ich, dass wir aber immer noch sehr Männer dominiert sind und aus meiner Sicht hat gerade diese Unterstützung an Digitalisierung, an Flexibilisierung dann eben auch in dieser neuen Mobilität eine eine gute Rolle spielen kann, um das Berufsbild auch für Frauen zugänglicher und attraktiver zu machen.
00:20:23: Also wenn wir so in Richtung neue Mobilität denken dann wird eben halt nicht mehr nur der vierzig Tonner in Zukunft dann immer in die Stadt reinfahren sondern wir werden andere Fahrzeuge dann immer brauchen.
00:20:34: Die Auslieferung muss vielleicht nicht mehr in alle Ewigkeiten durch Muschelkraft dann immer bestimmt sein Und von dem her glaube ich, dass wir dort einfach einen der Ansatzpunkte haben den Fahrer Mangel zu begegnen und nun streng zu sendern.
00:20:53: Aber Fahrer-Mangel gibt es in weiblicher Form dann immer tatsächlich gar nicht und da sieht man vielleicht auch wo an der Stelle zu kurz gedacht
00:21:02: wird Verstehe.
00:21:04: Aber es ist ja, glaube ich auch ein Tenor der jetzt mitschwingt, dass das ganze Thema Digitalisierung und überhaupt Technologie den Beruf attraktiver und vor allem wie du gerade sagtest auch sicherer macht und damit natürlich auch den Einstiegs- oder die Einstieckshürde vielleicht?
00:21:18: Gerade auch für Frauen aber auch für Männer.
00:21:21: Keiner möchte glaube ich auf einem unbewachten Parkplatz gerne stehen Sorge haben, dass jemand unbefugt ist irgendwie in sein Fahrzeug kommt.
00:21:30: Aber das Ganze dadurch eben auch attraktiver wird für die Leute.
00:21:35: Welche Rolle oder spielt das ganze Thema autonomes Fahren da auch schon eine Rolle?
00:21:41: Ist das etwas was die Unternehmen sag ich mal auch schon mitdenken vielleicht zum Teil auch schon praktizieren auf den Autobahnen?
00:21:49: vielleicht noch nicht.
00:21:49: aber in welchen Bereichen der Logistik spielt das heute schon eine?
00:21:55: Ja, also insbesondere glaube ich in den Warken drin, wenn wir jetzt im Bereich Logistik wieder auch ein Stückchen dann eben vom Alkaw wegnimmt.
00:22:04: Dann spielt dort autonomie eine größere Rolle.
00:22:07: Ich im öffentlichen Verkehr noch relativ wenig, da sind uns glaube ich einige Länder außerhalb von Europa nochmal ein gutes Stückchen voraus.
00:22:19: Ich denke, dass bei uns momentan die ganze Hinwendung in Richtung Elektromobilität die größere Rolle spielt wie das Autonome.
00:22:29: Also wenn man jetzt mit einem Städteplaner redet dann werden sie immer in Richtung diesem SAE gehen, Shared Autonomous Electric.
00:22:38: Ich glaube gerade im Logistikbereich sind wir eher Elektrik, dann kommt Autonom und hinten raus vielleicht auch noch mal irgendwo Scherd.
00:22:49: Ich glaube das spielt eher im privaten Bereich, wenn wir an die Zukunft der Mobilität denken eine Rolle.
00:22:57: Also Autonom ist noch relativ wenig und dann müsste man natürlich um das jetzt im Detail zu beantworten, könnten wir auch auf die PKW-Stufen zurückgehen.
00:23:07: Ja wo stehen wir denn?
00:23:09: Wie weit sind wir denn eben halt autonomen?
00:23:11: heißt autonom wirklich Zeitung lesen zu können oder ist autonom eben halt auch schon die Unterstützung den Abstand zu halten oder ähnliches?
00:23:21: also ich würde es im Augenblick eher in dem Bereich Fahrerassistenzsysteme immer sehen Und für mich gefühlt, ohne jetzt die wissenschaftlichen Definitionen auspacken zu wollen sind wir noch deutlich näher am Assistenzsystem dran wie das wird sagen.
00:23:38: Wir fahren tatsächlich autonom und ja wenn ich... Ich bin gestern von Leipzig zurückgefahren.
00:23:45: Ich fahre jetzt auch ganz anders.
00:23:47: Das heißt also bei mir sind auch sämtliche Systeme an und vor dreißig Jahren wäre es wahrscheinlich nur nicht denkbar gewesen jetzt dann immer die ganze Strecke mehr oder minder assistiert bei hundertdreißig Druck zu ruckeln und sich dabei auch noch gutzufühlen, war damals anders.
00:24:03: Da hat man eher versucht den Navigationssystem nochmal drei Minuten abzuluchsen.
00:24:10: Ich glaube auch das ist eine Entwicklung die man selber auf der Autobahn auch spürt.
00:24:15: also wie oft es dann jetzt noch passiert dass eben einer irgendwie mit über zwei Hundert links mal vorbeirauscht.
00:24:20: ich glaube das ist auch deutlich weniger voll.
00:24:22: ins besonderes jetzt Elektroautos geht
00:24:24: Das stimmt und natürlich braucht es dafür Daten, die irgendwie erhoben werden.
00:24:29: Jetzt ist Webfleet Experte für Flotten- und Vorparkmanagement.
00:24:34: aber wie können die Unternehmen konkret die Daten aus den Fahrzeugflocken dann extrahieren?
00:24:39: Und vor allem auch für sich nutzen?
00:24:41: kannst du das nochmal kurz erläutern?
00:24:44: Also erstmal erst mal ich ja schon Die Einsicht, dass Fahrzeuge – ich habe am Anfang von IoT gesprochen.
00:24:53: Bei uns ist es dieses Ding im Internet, das Fahrzeug kann auch runtergebrochen sein bis zum Reifen.
00:24:58: wie gesagt wir gehören jetzt zu Bridgestone und das generiert unheimlich viele Daten ja?
00:25:03: Und der Fahrer die Fahrerin generieren auch noch mal viele Daten.
00:25:07: Also kommt es jetzt darauf an, wie stelle ich die im Prinzip nicht nur im Fahrzeug sondern eben halt auch im Unternehmen bereit und wie kommuniziere ich mit diesen Daten weiter um jetzt nicht nur eine Insellösung an Informationen zu haben.
00:25:18: Sondern ich habe wieder von gesprochen bessere Entscheidungen dann immer treffen zu können.
00:25:22: so Wie waren die Daten erhoben?
00:25:24: das kann eben sein dass in einem vom Hersteller, also von OEM schon ein System drin ist das wir mit anbieten können.
00:25:34: Das kann sein dass wir so kleine Black Boxen dann eben hat mit rein bauen ohne jetzt Produktnamen nennen zu wollen oder zu müssen.
00:25:42: Kann aber im einfachsten Fall Wenn wir jetzt vom LKW weggehen, dann an diesem OBD-Onboard Diagnostikstecker sein.
00:25:49: Und der kommuniziert dann kann sein das irgendwo im Auto was verbaut wird, dass dann eben halt auch nochmal mehr Informationen dann eben hat liefert und kann natürlich sein ich habe am Anfang davon gesprochen, dass wir mal Tom Tom Telematics waren von dem er kennt auch jeder noch diese Navigationsgeräte die mir vor Jahrzehnten Mal über den Saugnaphtern hin gemacht hat, die jetzt eher in die Form gerade im Logis bereitet Bereich, sag ich mal Tablet ähnlich gehen und natürlich auch Funktionalitäten wie Apps, wie Scannen oder sonst was dann eben mit aufnehmen können.
00:26:24: Wichtig an der Stelle bleibt immer dass es jetzt darum geht diese Daten- und die Datenkommunikation im Prozesse zu bringen weil dann kann man den Mehrwert deutlich erhöhen.
00:26:35: Also für uns die Aufgabe zu sagen, hey wir können sie in irgendeiner Form aufnehmen.
00:26:38: Wir können es so verdichten und durch die Prozesse leiten dass wir im Unternehmen diesen entsprechenden Mehrwert schaffen und den jetzt nicht nur in Richtung Produktivität sondern zum Beispiel eben auch in Richtung Sicherheit.
00:26:51: Wie gesagt nochmal eine Dashcam geht von sich aus in einem Unternehmen nicht.
00:26:58: Videotelematik geht weil man KI dazu fügt.
00:27:01: Ja ja verstehe Du hattest eingangs auch nochmal das Thema Nachhaltigkeit genannt, auch als eines der vier großen Themen oder vier großen Herausforderungen die eben eine Rolle spielen.
00:27:14: Welche Entwicklungen sind hier in der Logistik-Range besonders zu nennen?
00:27:21: Im Augenblick tatsächlich E-Mobilität!
00:27:24: Das passt natürlich wieder zu dem, was wir eingangs hatten.
00:27:27: Treibstoffkosten schießt das Ding momentan.
00:27:29: Was die Aufmerksamkeit geht unendlich nach oben etwas weniger aus der Tagesaktualität raus.
00:27:36: ist es tatsächlich so dass wenn wir zwei bis drei Jahre zurückgucken dann sind die meisten e-LKWs wenn man mal bei denen bleiben ja das waren halt die Marketing LKWs.
00:27:50: Wir haben jetzt auch einen E-Lkw, ja wir sind jetzt auch grün und fürs Marketing dann immer ein Foto gemacht, den Geschäftsführer vorne hingestellt oder ein Fahrer und dann war man im Prinzip mit der E-lkw so weit durch.
00:28:04: Dann habe ich mir geguckt ob man irgendwo beschäftigen kann.
00:28:08: Mittlerweile hat sich die Meinung doch sehr stark durchgesetzt dass der billigste Kilometer in der Zukunft elektrisch sein wird Und da geht es eben auch in eine ganz andere Schlagrichtung.
00:28:21: Wir reden nicht mehr so sehr darüber, diese Angst der Reichweite, sondern plötzlich geht's darum zu sagen hey ist wäre gut wenn wir am Tag über vierhundert Kilometer produktiv einsetzen könnten weil dann rechnet er sich schon sehr schnell über die Mordkostenbefreiung in Deutschland Ja, aber jetzt mal rein bei Deutschland bleiben.
00:28:43: Nur um diesen Wandel in Gedanken dann immer drin zu haben.
00:28:48: Es spielt eine große Rolle das nicht mehr nur über den Wechsel der Antriebsart nachgedacht wird also jetzt nicht der Diesel einfach nur durch ein elektrisches Fahrzeug ersetzt wird sondern es geht tatsächlich darum auch diese Infrastruktur dann immer zu bilden.
00:29:04: Bleibt man also wieder bei den Kosten, wenn ich von einem Supercharger zum nächsten fahren muss.
00:29:08: Dann dauert es relativ lang, bis sich das ganze Ding rentiert.
00:29:12: Wenn ich's in die Umgebung meines Unternehmens, wo ich vielleicht sogar eben halt in der Logistik ja oftmals an große Hallen hab, da dann immer Solar auf dem Dach habe und deswegen ganz günstigen Strom, dass jemand verwenden kann, dann erreiche ich plötzlich einen Preisvorteil der mir so sehr zum Wettbewerbsvorteil gereicht, dass jeder das eben nicht macht damit relativ kurzfristig ein Problem kriegen wird.
00:29:37: Also wir reden ja immer so über dreißig Prozent die den Kostenanteil am eigentlichen Betrieb.
00:29:44: und wenn ich von denen dann eben mal sage Ich kann den Treibstoff mit zehn bis zwanzig Prozent dann eben halt nach unten nehmen, weil ich an billigen Strom dann immer dran komme.
00:29:54: Dann habe ich zehn Prozent Preisvorteil ganz, ganz grob gerechnet bei durchschnittlichen vier bis fünf Prozent Marge.
00:30:02: und muss man jetzt nicht sonderlich mathematisch begabt sein um zu sagen da wird es eng an der Stelle.
00:30:10: Ja, ist sicherlich auch eine ganz wichtige Entwicklung oder ein Fokus für die Zukunft.
00:30:15: Welche Veränderungen und welche Entwicklungen siehst du weiterhin in der Logistikbranche, die jetzt in den nächsten Jahren eine ganz zentrale Rolle spielen werden?
00:30:24: Na ja, mit Zukunft tue ich mir immer ein bisschen schwer.
00:30:27: Also wenn ich in Richtung Zukunft gefragt werde, immer so als Disclaimer... Ich scheitere schon an der Vorhersage der Lottozahlen für den nächsten Samstag.
00:30:34: Ja also von daher tue mich schwer zu sagen was passiert in zehn Jahren?
00:30:41: Ich glaube das was ich vorhin erwähnt habe eben halt mehr elektrisch, mehr autonom und noch deutlich mehr Daten getrieben sind für mich so diese, diese Tendenzen die wir im Augenblick schon sehen.
00:30:57: Also ich gehe da gar nicht davon aus dass jetzt die riesengroße Revolution dann immer durch KI gibt.
00:31:03: Für mich ist es mehr in der Revolution und vielleicht dort auch wieder.
00:31:07: an einem praktischen Beispiel wäre vor fünf Jahren, vor zwei Jahren vielleicht auch schon jetzt den Wetterbericht in die Tourenplanung mit aufgenommen hätte.
00:31:21: Wir sind am Anfang ein bisschen verlacht worden, als diese wollten dann immer unten mit im Display ankamen.
00:31:27: Tatsächlich ist jeder der sich mit Elektromobilität beschäftigt weiß dass die Reichweite dadurch beeinflusst werden kann was die Temperaturen machen.
00:31:35: Ja, ja.
00:31:36: So und jetzt reden wir über dieses ganze Komplomerat wo man dann eben mal sagen hey erst gibt Tourenoptimierung ich muss das in die Lenk-und Ruhezeiten mit einbauen Ich will den entsprechenden Parkplatz buchen.
00:31:45: ich habe nur einen gewissen Slot bei meinem Mandelsunternehmen bei dem ich dann eben laden kann Und ich möchte noch eine glücklichen Fahrer-Fahrerin haben.
00:31:53: Dann zieht mir so ein bisschen woher diese Daten kommen wie viel Daten dort auch anfallen und dann wird es relativ klar dass wird sie nicht alle irgendwie mit Zetteln und ein Bleistift bearbeiten kann.
00:32:07: Insbesondere denke gerne an Auslieferzeiten in Städten von Lebensmitteln zu Lieferern, die sich damit unterbieten, ob sie nun eben mal acht Minuten oder sieben Minuten brauchen.
00:32:19: Da muss man IT-technisch unterstützen.
00:32:22: das kann kein Disponent mehr fünf Mal umplanen weil irgendeiner jetzt vergessen hatte anzugeben dass er den dritten Stock oben wurden.
00:32:29: Und das bietet auch nur ein Beispiel, wo man dann eben sieht diese Masse an Daten die dort mit reinkommt.
00:32:35: Die Fahrzeugdaten selber werden dann immer mehr, wie gesagt man geht in Richtung Predictive Maintenance und ich kann eben mal Daten aus, weiß nicht wie viele tausend Batterien dann eben hat vergleichen?
00:32:47: Ich habe die Daten alle im Zugriff.
00:32:48: deswegen sehe ich Anomalien von denen früher und kann darauf reagieren noch bevor im Prinzip am nächsten Tag dann in der Früh das Auto nicht anspringt.
00:32:57: und da sind wir ja wieder.
00:32:58: dann eben auch in dem Bereich, wo entsteht Stress gerade bei solchen Störungen.
00:33:04: Super.
00:33:04: Ja, ich glaube Daten ist auf jeden Fall noch mal ein ganz wichtiges Stichwort.
00:33:08: Daten sind heute super wichtig und werden vermutlich in der Zukunft noch wichtiger und vor allem die Nutzung natürlich der validen Daten also nicht nur die Erhebung sondern vor allem auch die Nitzung.
00:33:17: Also ganz herzlichen Dank schonmal dafür dass du uns da diese Einblicke auch gewährt hast.
00:33:22: Ich komme jetzt zu der Frage dich allen meinen Podcast Gänsten gerne am Ende des Podcasts Stelle Und es kommen tatsächlich auch die unterschiedlichsten wirklich unterschiedlichste Antwort zu Stande, deswegen bin ich gespannt auf deine.
00:33:37: Also ich stelle sie dir jetzt du bist der kreative Kopf des Projektes Designing the Future of Work also das was wir als Geofos uns auf die Fahne geschrieben haben.
00:33:46: Deine Ideen sind keinerlei Grenzen gesetzt.
00:33:48: welche Zukunft der Arbeit würdest Du erschaffen vielleicht auch auf deine Branche bezogen wenn alles möglich wäre?
00:33:56: Also ich habe jetzt natürlich den Vorteil gegenüber den anderen, dass ich Folge XIII gehört habe und daher die Zusammenfassung der anderen Antworten mit drin war.
00:34:03: Und die würde ich tatsächlich alle unterstreichen insbesondere auch deine Zusammenfassung wie gesagt von Anfang an Anfang von XIII.
00:34:12: Und deswegen ja hab' ich mir natürlich auch weil ich ja wusste das die Frage kam ein klein bisschen Kopf dann immer dazu gemacht Ich würde anstreben, und das mag jetzt vielleicht auch ein bisschen ausweichen klingen.
00:34:24: Aber es ist tatsächlich mit Sinn soweit gemacht.
00:34:27: ich würde anstreben dass Technologie jeden Einzelnen in dem was er als sinnvolle Tätigkeit auffasst so weit unterstützt dass er in seiner für ihn sinnvollen Tätigkeiten maximal produktiv sein kann.
00:34:42: Ja, ich glaube wenn wir da hinkommen dann müssen wir es jetzt nicht in irgendeiner Form auf eine Branche beziehen oder glauben das weil wir jetzt eben halt toll finden im Büro zu sitzen dass wir dann eben halt in dem Büro irgendwo irgendwo auf der Welt sitzen können zu arbeiten, sondern ich glaube dass sich dieser Gedanke Technologie unterstützt bei der Sinnhaftigkeit oder Tätigkeit.
00:35:04: Oder nimmt alles das was man an unproduktiven oder nicht sinnvollen in seiner Tätigkeiten hat ein Stückchen dann eben halt weg.
00:35:12: wenn wir dorthin kommen dann erreicht man glaub ich viel viel mehr Zufriedenheit und das ist für mich so So ein positiver Ausblick eben auch in diese Zukunft.
00:35:22: und jetzt nicht zu sagen, so hey man ist in der KI nimmt die ganzen Arbeitsplätze weg oder dieses oder jenes gibt es dann eben halt nicht mehr.
00:35:29: Oder mein Job ist dann weg.
00:35:31: sondern ich glaube das wir dort wirklich zu einer Zusammenarbeit in dieser Technologie finden können bei der der Mensch dann eben so unterstützt wird dass er das was er sinnvoll findet maximal machen kann.
00:35:44: Ich würde mir jetzt schwerer tun zu sagen, was finden Leute in zehn Jahren dann eben als sinnhaftig?
00:35:50: Weil vielleicht auch zu unterstreichen vor zehn Jahren wäre der Beruf das Berufsbild Influencer zum Beispiel wahrscheinlich noch nicht auf der Lüste gestanden.
00:36:00: Ich glaube, das hieß zumindest noch irgendwo anders.
00:36:02: Aber ich glaube es ist sehr gut was du gerade gesagt hast auf jeden Fall denn es gilt auf jeden fall bronchend übergreifend.
00:36:08: Das ist glaube ich etwas was allen Menschen zugutekommt.
00:36:11: wenn sie Sinnhaftigkeit in dem sehen was die tun wird vermutlich auch die groß mögliche Produktivität erreicht.
00:36:19: Wir sind leider schon wieder am Ende unserer heutigen Folge.
00:36:23: ganz vielen lieben Dank Wolfgang!
00:36:25: Ich fand dass ein super spannendes Thema und wirklich auch extrem aufschlussreich mal genauer in die Logistikbranche reinzuschauen und ich bin mir sicher, dass das ganz viele wertvolle Eindrücke auch für Umbrutz Zuhörer gegeben hat.
00:36:38: Also vielen Dank dafür!
00:36:42: Und vielen Dank auch allen Zuhörerinnen und Zuhöhrern, hinterlassen Sie uns gerne eine positive Bewertung oder abonnieren sie unseren Podcast.
00:36:50: Auch gerne wenn Ihnen das Gespräch gefallen hat!
00:36:52: Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Folge in der wir wieder einen spannenden Gast begrüßen dürfen und bis dahin in dem Sinne indem wir jeden Podcast von GVS beenden.
00:37:03: Let's Design the Future of Work.
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